Gesundes Saunieren

Der Boom attraktiv gestalteter Thermalbäder mit großzügigen abwechslungsreichen Saunalandschaften hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen regelmäßig saunieren. Für den Einsteiger scheint die Sauna oft eine mysteriöse Welt mit ihren eigenen Spielregeln. Dabei müssen nur einige wichtige Dinge beachtet werden, damit der Saunabesuch zu einem entspannten gesundheitsfördernden Erlebnis wird: 

Regel 1: Den Körper nicht überlasten

Zum Einstieg nicht sofort die heißeste Sauna wählen. Lieber mit einer 60-70°C heißen Sauna anfangen, um den Körper auf das Schwitzen vorzubereiten. Anschließend eine heißere Sauna ausprobieren. Die Sauna ist obendrein kein Wettbewerb, wer es am längsten aushält. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt etwa 10 Minuten. Wer sich vorher schon unwohl fühlt, sollte auf die Signale des Körpers hören und die Saune verlassen. Allerdings: Zu früh gehen, ist auch nicht gesund. Hat sich der Körper bereits aufgeheizt aber noch keinen Schweiß gebildet, kann es zum Hitzestau kommen. 

Regel 2: Richtig essen und trinken

Eine Ergänzung zu Regel 1: Vor dem Saunabesuch keine üppige Mahlzeit essen, denn dann ist der Körper so sehr mit der Verdauung beschäftigt, dass er durch das Wechselbad aus Schwitzen und Abkühlen überfordert ist. Ganz leer sollte der Magen jedoch auch nicht sein, um Hungergefühle zu vermeiden. Am besten etwa 2-3 Stunden vor dem Saunabesuch eine leichte Mahlzeit essen. Wer sich längere Zeit in einem Thermalbad aufhält, kann zwischendurch im Bistro/Restaurant eine Kleinigkeit essen, z.B. einen Salat oder ein Stück Kuchen. Anschließend mit dem nächsten Saunagang eine Weile warten! Ganz wichtig ist das Trinken, um den durch das Schwitzen entstandenen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Eine große Flasche Wasser sollte immer dabei sein. Alkohol ist tabu! 

Regel 3: Richtig abkühlen

Viele Menschen lieben die heiße Sauna, doch auf das eiskalte Abduschen anschließend würden sie lieber verzichten. Es ist jedoch unverzichtbar, um den Körper schnell wieder abzukühlen und so den Kreislauf in Schwung zu bringen. Also Augen zu und durch! In großen Thermalbädern gibt es meist auch ein mit kaltem Wasser gefülltes Schwimmbad. Einige Runden darin erzielen ebenfalls einen guten Abkühleffekt. Aber: Vorher zumindest lauwarm abduschen, um den Schweiß der Sauna vor dem Betreten des Pools abzuspülen. 

Regel 4: Auf Hygiene achten

Schon aus Rücksicht auf andere Saunabesucher sollten einige Regeln zur Körperhygiene eingehalten werden. Dies beginnt mit einer gründlichen Dusche vor dem Saunieren, um Schweiß, Fett, Parfüm und Schmutz von der Haut zu spülen, statt sie in die Sauna zu tragen. In der Sauna wird das große Saunatuch untergelegt, so dass der eigene Schweiß nicht in das Holz tropft. Niemand möchte mit dem eingetrockneten Schweiß anderer Menschen in Kontakt kommen. Das Unterlegen des Saunatuchs erfolgt jedoch auch im eigenen Interesse: Der direkte Hautkontakt mit dem heißen Holz kann schmerzhaft sein. 

Regel 5: Rücksicht auf andere nehmen

Die Sauna ist ein Rückzugsort zum Abschalten und Entspannen. Nichts ärgert Saunagänger so sehr wie Plaudertaschen, die in der Sauna den neuesten Tratsch austauschen müssen. Daher sollte die Sauna selbst schweigend genossen werden. Das gleiche gilt selbstverständlich für die Ruheräume. Für angeregte längere Gespräche ist das Bistro oder Restaurant der Anlage der richtige Ort. In manchen Thermalbädern gibt es auch große Gärten mit strategisch verteilten Sitzbänken, die zum Hinsetzen und Plaudern einladen.

Regel 6: Zeit nehmen und nicht übertreiben

Die relativ hohen Eintrittspreise in großen Thermalbädern verführen dazu, zahlreiche Saunagänge zu machen und alle vorhandenen Saunen auszuprobieren – oft in recht kurzer Zeit. Dadurch wird der Körper jedoch stark belastet und der Erholungseffekt will sich nicht einstellen. Zwei oder drei Saunagänge sind vollkommen genug. Bei einem Tagesbesuch dürfen es auch vier sein, mit einer längeren Pause dazwischen. Ganz wichtig: Selbst wenn es nur ein oder zwei Saunagänge in der einzelnen Sauna des örtlichen Hallenbades sind, sollte genug Zeit eingeplant werden. Hektisch zwischen Feierabend im Büro und abendlicher Verabredung mit Freunden einen Saunagang einschieben, wird nicht zur Erholung führen. 

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