Saunabesuche trotz Asthma? Was dabei zu beachten ist

Die heiße Luft in der Sauna wird bereits von vielen gesunden Menschen als belastend empfunden. Für Asthmatiker und andere von chronischen Lungenbeschwerden Betroffene steht also die Frage nach den Risiken eines Saunabesuchs im Raum. Tatsächlich gilt für sie: Sauna und Asthma lassen sich gut kombinieren. Wie so häufig ist alles eine Frage der richtigen Dosierung.

 

Die Sauna entspannt die Atemwege

 

Ein Hauptmerkmal von Asthma ist die plötzlich auftretende Verengung und Verkrampfung der Atemwege. Sie führt zu Symptomen wie Kurzatmigkeit, Husten und Atemnot. Da Asthma verschiedene Ursachen haben kann, unterscheiden sich auch die Auslöser. Ob der Saunabesuch an sich in Frage kommt, sollte eventuell vorab mit dem Arzt geklärt werden.

 

 

Generell wirkt sich die Hitze in der Sauna eher positiv auf die Atemwege aus. Die hohen Temperaturen fördern die Durchblutung und führen zu einem allgemeinen Entspannungsgefühl. Davon profitieren auch die Atemwege. Studien zufolge wird bei Saunagängen das Hormon Cortisol freigesetzt, das den Blutdruck beeinflusst und entzündungshemmend wirkt. Es ist Bestandteil vieler Asthmatherapien, da es dem typischen Engegefühl in der Brust entgegenwirkt.

 

 

Nur gut vorbereitet in die Sauna

 

Schon für gesunde Menschen ist der erste Saunabesuch eine neuartige Erfahrung, an die sich der Organismus erst gewöhnen muss. Für Asthmapatienten gilt dies noch mehr. Auf keinen Fall sollte der allererste Saunabesuch im Rahmen eines typischen mehrstündigen Ausflugs ins Thermalbad erfolgen. Dabei unternehmen erfahrene Saunagänger mehrere lange Saunagänge hintereinander, unterbrochen von Pausen im Liegestuhl, im Whirlpool oder beim Snack im integrierten Restaurant.

 

 

Idealerweise steht eine Heimsauna bei Bekannten oder bei einem Familienmitglied für den ersten Saunabesuch zur Verfügung. Ist dies nicht möglich, eignen sich reguläre Schwimmbäder mit einer einzigen angeschlossenen Sauna. Auch eine Wochenendreise lässt sich gut nutzen, wenn ein Hotel mit Wellnessbereich und Sauna gewählt wird.

 

Es reicht vollkommen, wenn der erste Saunabesuch lediglich 5-10 Minuten lang dauert. Dabei sollte gut in den Körper hineingehorcht werden. Stellt sich das erhoffte Entspannungsgefühl ein, kann der Aufenthalt etwas verlängert oder – nach längerer Ruhepause – wiederholt werden. Wer sich in der Sauna unwohl fühlt, sollte sie jedoch schnell verlassen, um keinen akuten Anfall zu riskieren.

 

 

Tipps zum sicheren Saunieren für Asthmatiker

 

 

Der Notfallspray sollte stets griffbereit sein. Allerdings darf er nicht mit in die Sauna selbst genommen werden. Er kann zum Beispiel in der Tasche des Bademantels herumgetragen werden. Auch das Ablagefach für Brillen vor der Sauna ist ein guter kurzfristiger Aufbewahrungsort.

 

Beim ersten Saunabesuch sollte ein guter Freund oder ein Familienmitglied anwesend sein, das nur Not sofort handeln kann. Fremde können eine Notlage oft nicht einschätzen oder sind "wie gelähmt". Ein guter Freund hilft dagegen sofort, die heiße Sauna zu verlassen und holt den Notfallspray.

 

 

Atemwege profitieren von hoher Luftfeuchtigkeit. Fühlt sich die normale Sauna unangenehm an, kann das Dampfbad eine wohltuende Alternative sein. Daneben ist es sinnvoll, erst mit niedrigen Temperaturen um 50-60°C anzufangen und diese erst beim zweiten oder dritten Saunagang zu steigern.

 

 

Vorsicht vor Aufgüssen

 

 

Die große Auswahl an fantasievollen Aufgüssen ist für viele Saunaliebhaber der größte Vorteil öffentlicher Saunen und Thermalbäder. Für Asthmatiker können Aufgüsse mit ätherischen Ölen und Kräutern jedoch gefährlich sein. Auch die russische "Banja", in der sich Saunagäste mit Birkenzweigen schlagen, um die Durchblutung anzuregen, kann aufgrund der freikommenden Pollen Beschwerden auslösen. In diesen Fällen sollte besonders auf den eigenen Körper gehört und beim ersten Auftreten von Atembeschwerden die Sauna sofort verlassen werden.

 

 

Bei Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen kann die Sauna für Menschen mit Lungenbeschwerden jedoch langfristige gesundheitliche Vorteile bringen. Die Atemwege entspannen sich und erlauben ein tiefes Durchatmen. Dazu wird das Immunsystem ganz allgemein gestärkt. Ein Versuch lohnt sich also auf jeden Fall.

Bildnachweis: Autor: yacobchuk1ID: 220510952 - depositphotos

 

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