Farbtherapie in der Sauna: Was bringt das?

Das Licht, bzw. die Farbe des Lichtes hat einen direkten Einfluss auf die menschliche Psyche. So kennt jeder das Klischee des sinnlichen Rotlichtes, das für ein verführerisches Ambiente sorgen soll. Der medizinische Einsatz der Farben wird als Chromotherapie bezeichnet, die ihre Wurzeln in der Antike hat.

 

Auch Universalgenie Goethe beschäftigte sich schon in seiner Farbenlehre mit Chromotherapie und schuf die Grundlage für das Buch "The Principles of Light and Colour" von Edwin D. Babitt, das heute als Standardwerk in diesem Bereich gilt. Demnach werden die Farben direkt über die Haut aufgenommen und können bestimmte Reaktionen im Körper auslösen.

 

 

Die sieben Farben im Überblick

 

 

Der berühmte englische Wissenschaftler Isaac Newton hatte herausgefunden, dass sich das Licht mit Hilfe von Prismen in sieben verschiedene Farben aufteilen lässt. Dies umfasst die vier Grundfarben und drei Mischfarben. Die Wirkung der Grundfarben im Überblick:

 

 

·        Das helle Gelb wirkt belebend und stimulierend. Es hilft bei Müdigkeit, Abgespanntheit und depressiven Verstimmungen.

 

 

·        Das feurige Rot wirkt anregend auf Geist und Körper. Ein zu niedriger Blutdruck wird angekurbelt und die Verdauung wieder in Schwung gebracht.

 

 

·        Das kühle Blau wirkt beruhigend und entspannend. Es ist ideal, um nach einem stressigen Tag zur Ruhe zu kommen. Es lindert Kopfschmerzen und Migräne, sowie Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, die auf psychische Anspannung zurückzuführen ist.

 

 

·        Grün ist die Farbe der Natur und der Hoffnung. Es lädt zum Durchatmen und Erholen ein. Grün wirkt sich positiv auf die Lungen und die Bronchien aus und stärkt die Widerstandskräfte während der Erkältungszeit.

 

Zu den vier Grundfarben kommen die drei wichtigsten Mischfarben Orange (Rot und Gelb), Türkis (Grün und Blau) und Violett (Blau und Rot), die eine ähnliche Wirkung wie ihre jeweiligen Grundfarben ausüben. Bei den meisten Saunen werden nur die vier Grundfarben angezeigt, bei anderen alle sieben.

 

Wie funktioniert die Farbtherapie in der Sauna?

 

 

Damit eine Farbe ihre Wirkung entfalten kann, muss der Körper ihr etwa zehn bis fünfzehn Minuten lang ausgesetzt sein. Leider sind die Farben in öffentlichen Saunen meist so programmiert, dass sie bereits nach wenigen Minuten wechseln. Der Saunagast, der maximal 15 Minuten in der Kabine verweilt, soll möglichst alle Farben erleben. Eine echte therapeutische Wirkung kann sich so natürlich nicht einstellen.

 

In einer privaten Sauna ist dies leichter. Hier kann der Eigentümer die Farben ganz nach Lust und Laune einstellen. Eine LED-Lampe zur Farblichttherapie ist heute schon für zweistellige Beträge zu haben und kann einfach in die Decke eingebaut werden. Wer es aufwändiger mag, kann auch Lichtröhren unter den Bänken einbauen und so die ganze Kabine in noch intensiveres Licht tauchen. Wichtig ist dabei auf jeden Fall, dass die Beleuchtung für die Verwendung in der heißen Saunakabine zugelassen ist.

 

 

Steuern lässt sich das Lichtspiel dann ganz einfach über eine Fernbedienung oder mittlerweile auch über eine Smartphone-App. Wer ganz gezielt abends in das revitalisierende entspannende Grün der Natur eintauchen will, der aktiviert die Farbe einfach per Fernbedienung. Über die App lassen sich auch Farbwechsel und Mischfarben einstellen. Aber Vorsicht: Ein zu stimmungsvolles Lichtarrangement kann leicht dazu verführen, länger in der Sauna zu bleiben als nötig.

 

 

Bildquelle: Autor: giorgiomtbID: 87786750 - depositphotos

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