Das richtige Holz für die Sauna

 

Bei Saunamöbeln denken die meisten Menschen logischerweise zunächst an die Saunabank. Doch selbst bei der Auswahl der richtigen Bank gibt es einiges zu beachten. Längst nicht jede Holzart ist für die private Heimsauna geeignet.

 

 

Warum bestehen Saunen eigentlich aus Holz?

 

Der Gedanke liegt nahe, dass Holz nun mal der am einfachsten zu beschaffende Rohstoff in traditionellen Saunaländern wie Finnland, Schweden und Russland war. Doch dies ist zu kurz gedacht. Holz bietet viele weitere Vorteile, die sich Saunabesitzer zu Nutze machen können. So punktet Holz mit seinem guten Einfluss auf das Raumklima.

 

Dahinter steckt seine hygroskopische Eigenschaft, d.h. die Fähigkeit, Wasserdampf aus der Umgebung aufzunehmen. Der Wasserdampf, der z.B. bei einem Aufguss aufsteigt, wird vom Holz absorbiert und langsam in den Raum abgegeben. Dabei heizt sich das Holz nie zu sehr auf, sodass eine direkte Berührung mit den Sitzbank oder den holzverkleideten Wänden kein Problem ist. Anders ist es zum Beispiel bei Glasflächen. Glas nimmt keine Feuchtigkeit auf und beschlägt. Zudem kann es extrem heiß werden, wie jeder weiß, der einmal aus Versehen das Glas in einer Saunatür berührt hat. Glas eignet sich darum höchstens für eine Panoramafront, der niemand zu Nahe kommt.

 

Anders als die meisten Kunststoffe verzieht sich Holz außerdem nicht. Plastikbänke oder Plastikstühle würden sich in der Hitze schnell verziehen und verformen. Auch Kacheln sind nur bedingt sinnvoll, da sie sich stark aufheizen. Sie kommen generell nur in Dampfbädern mit relativ niedrigen Temperaturen zum Einsatz, in denen die Luftfeuchtigkeit für Holz einfach zu hoch ist.

 

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Welches Holz für die Sauna?

 

Längst nicht jede Holzart ist für die dauerhaft hohen Temperaturen in der Sauna und die hohe Luftfeuchtigkeit gut geeignet. Dazu verströmen viele Holzarten einen ganz besonderen Duft, der das Saunaerlebnis intensiviert. Vor dem Kauf einer eigenen Sauna sollte also auf jeden Fall eine ausführliche Beratung durch einen Experten erfolgen. Grundsätzlich sollte nur Holz mit FSC-Zertfikat erworben werden. FSC steht für "Forest Stewardship Council" und garantiert, dass das Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammt.

 

Sehr empfehlenswert ist die nordische Fichte, die in den Saunanationen Finnland und Schweden zum Einsatz kommt. Sie wächst schnell, ist robust und verströmt den typischen Duft, den viele Menschen mit der Sauna verbinden. Dazu steht sie in großen Mengen zur Verfügung und ist im Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar.

 

Alternativen sind das helle Holz der Hemlock-Tanne und das gelblich-braune Holz der Rot-Zeder. Letzere punktet dazu mit einem feinen Duft der im Holz enthaltenen ätherischen Öle. Allerdings müssen beide aus Nordamerika importiert werden, was sich im Preis niederschlägt.

 

Immer wieder wird für Privatsaunen Abachi-Holz beworben, das in den tropischen Regenwäldern Westafrikas wächst. Allerdings ist seine Verwendung bedenklich, da die Bäume ohne Rücksicht auf die Natur oder Nachhaltigkeit geschlagen werden und den natürlichen Urwald zerstören. Damit werden auch viele Pflanzen und Tiere ihres Lebensraums beraubt. Solange Abachi-Holz nicht mit FSC-Zertifikat erhältlich ist, sollte auf den Kauf verzichtet werden.

 

 

Besonderheit Kelo

 

Im Zusammenhang mit Saunen fällt oft das Wort Kelo. Viele Thermalbäder werben sogar mit einer Kelosauna. Einen Kelo-Baum gibt es jedoch nicht. Gemeint ist damit die finnische Kiefer.  Im Wald umgestürzte Bäume trocknen im kalten Klima des Polarkreises über Jahrzehnte hinweg und sterben ab. Das Holz ist formstabil, isoliert gut und ist nach vielen Jahren komplett frei von Feuchtigkeit. In Finnland und Schweden wird Kelo-Holz für die typischen kleinen Blockhütten verwendet, die mit dicken Holzbohlen verkleidet sind.

 

Da Kelo-Holz nicht "wächst", sondern über viele Jahre am Boden trocknet, ist es relativ rar. Meist wird es heute aus Sibirien, Karelien oder aus Nordkanada. Entsprechend tief muss dafür in die Tasche gegriffen werden. Der Effekt auf die Atmosphäre ist jedoch unbezahlbar.

 

 

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